Pferde- & Hundeosteopathie

Osteopathie für Pferde

Pferde sind wundervolle und sensible Geschöpfe, die äußerst feinfühlig reagieren.

Die Körperhaltung des Reiters, der Sattel, die Zähne sowie Blockaden von Wirbeln und Gelenken sind einige der Gründe, warum das Pferd nicht macht, was der Reiter will, lahmt oder Leistungsschwäche zeigt; und natürlich Schmerzen.

Pferde leiden still, sie können Schmerz nicht ausdrücken. Sie können ihn uns nur zeigen, in dem sie sich dem Schmerzauslöser widersetzen. Das Pferd ist dann weder böse noch ungehorsam, es möchte nur den Schmerz vermeiden.

Neben einer intensiven Befundaufnahme und Behandlung ergänzen die Untersuchung der Zähne und des Sattels sowie das Erstellen eines Trainingsplans das Behandlungskonzept. Akupunkturbehandlungen sind, je nach Problematik, eine weitere Möglichkeit das Therapieziel zu optimieren.

Behandelt wird individuell zum Wohl des Pferdes und auch des Reiters. Reiter und Pferd müssen harmonisch aufeinander eingestellt sein, nur so kann das Pferd den Reiter verstehen und seine Befehle problemlos umsetzen. Blockaden und Schmerzen wirken sich störend auf den gesamten Bewegungsablauf aus, Missverständnisse zwischen Reiter und Pferd sind die Folge. Das Lösen der Blockaden bei beiden optimiert Bewegungsablauf, Kommunikation, Leistung und Potential.

Die osteopathischen Techniken helfen bei:

  • Unterschiedliche Formen der Lahmheit
  • Sträuben gegen das Bein aufnehmen
  • Einseitige Kopf- und/oder Schweifhaltung
  • Steifheit im Hals- und Nackenbereich
  • Komplikationen beim Abfohlen
  • Leistungstief, Leistungsschwäche
  • Bewegungs- und Verhaltensveränderung
  • Nach schweren Stürzen
  • Beißen, Schlagen, Unreitbarkeit
  • Emotionale Belastungen, Stress-Situationen
  • Schmerzanzeichen in Ruhe und nach Belastungen (Turnier!)
  • Andauernde Steifigkeit und Widersetzlichkeit gegen die Reiterhilfen
  • Taktfehler in verschiedenen Gangarten, nicht erklärbare Verweigerung an einem Hinternis

Osteopathie für Hunde

Viele Hunde leiden an oft nicht erkannten, schmerzhaften Gelenk- und Rückenproblemen.

Plötzlich schafft es der sonst so agile Hund kaum noch ins Auto, beim Agility wirkt er unbeholfen und steif, er hat vielleicht keine Lust mehr am Spielen, eine Treppe ist plötzlich ein Hindernis, das Gangbild wirkt verändert.

Die osteopathischen Behandlungstechniken helfen dem Hund, in dem sie den ursächlichen Schmerzauslöser finden, korrigieren, die Balance wieder herstellen und Folgeschäden vermeiden.

Bereits Anfang der 90er wurden von dem bekannten Hundetrainer und Ausbilder Anders Hallgren an ca. 400 Hunden Untersuchungen mit der Unterstützung von auf Hunde spezialisierte Chiropraktiker durchgeführt.

Das Ergebnis:
Bei 63% der Hunde wurden Probleme im Bereich der Muskulatur und des Knochenapparates gefunden. Die meisten Hunde litten dabei parallel unter mehreren Störungen.

Hier kann die Osteopathie dem Hund helfen:

  • Appetitlosigkeit
  • Ständiger Durchfall
  • Blasenprobleme
  • Nach Operationen
  • Schwere Stürze
  • Traumata
  • Plötzliche Lahmheit
  • Probleme beim Aufstehen
  • Leises Fiepen am Bewegungsanfang
  • Taktfehler in der Bewegung
  • Ungewöhnlich vorsichtige Bewegungsabläufe
  • Plötzliche Wesensänderungen ohne erkennbare andere Ursachen
  • Unerklärliche Aggressivität